Warum WordPress-Mails so oft fehlschlagen
WordPress nutzt standardmäßig die PHP-Funktion mail() für den E-Mail-Versand. Diese Funktion war schon in den 2000er-Jahren unzuverlässig und ist in modernen Anti-Spam-Zeiten praktisch unbrauchbar geworden. Das Problem: PHP-mail() versendet ohne Authentifizierung, ohne DKIM-Signatur, ohne SPF-Validierung — alle Marker, die Mail-Empfänger nutzen, um Legitimität zu prüfen, fehlen. Die Folge: Mails landen im Spam-Ordner, werden komplett blockiert, oder kommen nur bei manchen Empfängern an. Hinzu kommt: viele Hoster haben Mailversand entweder limitiert (z.B. nur 100 Mails/Stunde) oder komplett deaktiviert, um Spam-Missbrauch zu verhindern. Die Lösung ist ein dedizierter SMTP-Service. Diese Services — Resend, Mailgun, Postmark, SendGrid — versenden Mails über etablierte IPs mit guter Reputation, signieren Mails mit DKIM, prüfen SPF, und liefern detaillierte Statistiken zur Auslieferung. Setup ist überschaubar: Plugin installieren (typischerweise WP Mail SMTP), API-Key vom Service eintragen, DNS-Einträge für DKIM und SPF setzen, fertig. Mit dem richtigen Setup landen Mails zuverlässig im Posteingang, auch bei Gmail und Outlook, die strenge Filter haben.